CIA gibt Video-Softwarehersteller Finanzspritze

Der "Non-Profit"-Investmentarm des US-Auslandsgeheimdienstes unterstützt MotionDSP. Die Firma hat Technik zur Aufbesserung von Aufnahmen und die Auswertung der Bilder von Überwachungskameras sowie Software für die Erkennung von Copyrights im Angebot.

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Die vom US-Auslandsgeheimdienst CIA 1999 gegründete "Non-Profit"-Firma In-Q-Tel investiert in den Videodienstleister MotionDSP. Der genaue Betrag geht aus der dazugehörenden Mitteilung nicht hervor. MotionDSP stellt unter anderem Software her, mit der aus Videoaufnahmen mit niederer Auflösung Ausschnitte in höherer Auflösung errechnet werden. Derartiges hätten Kinogänger bereits in dem Film Blade Runner gesehen, hieß es in einer Mitteilung aus dem Jahr 2006. Die Technik eignet sich zur Aufbesserung von privat erstellten Aufnahmen, aber auch für die Auswertung der Bilder von Überwachungskameras. Außerdem hat MotionDSP Software für die Erkennung von Copyrights im Angebot.

In-Q-Tel hat sich der Aufgabe verschrieben, junge Unternehmen zu unterstützen, die Techniken zur Verbesserung der nationalen Sicherheit entwickeln. Seit Gründung hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 6000 Geschäftspläne begutachtet und in 90 Firmen investiert. Darunter ist beispielsweise das Startup Pixim, das eine Technik für hochleistungsfähige Videokameras entwickelt. (anw)