Opera-Chef will ins Wasser gehen
Die Spannung steigt: Wurde Opera 8 bis heute Vormittag mindestens eine Million Mal heruntergeladen, will der CEO den Atlantik durchschwimmen.
Die Spannung steigt: Muss Opera-Chef Jon S. von Tetzchner ins kalte Wasser? Heute um 9 Uhr CET lief die Frist aus, die er für eine Wette gesetzt hatte: Wurde die neue Version 8 des Opera-Browsers bis dahin mindestens eine Million Mal herunter geladen, dann will Tetchner von Norwegen nach Amerika schwimmen -- mit nur einer kurzen Pause in seiner Heimat Island, um bei seiner Mutter eine Tasse Kakao zu trinken. Opera-Personalchefin Anne Stavnes greift den PR-Gag auf und gibt sich um ihren CEO besorgt. Mit Recht, denn immerhin hatte das Unternehmen nach 48 Stunden bereits 600.000 Downloads verzeichnet. Heute wurden keine aktuellen Zahlen gemeldet; Opera vertröstet auf Montag.
Der erste Ansturm Download-williger Opera-Fans hatte am Dienstag die Server des norwegischen Herstellers überfordert: 120 Downloads pro Sekunden überstiegen alle Erwartungen. Opera schaltete zusätzliche Server online, um den Engpass zu beheben. (ad)