Siemens wird Mitglied der Open Source Development Labs
Der deutsche Elektronik-Allrounder tritt den Open Source Development Labs bei. Das weltweite Linux-Konsortium bezweckt die Förerdung des freien Betriebssystems im Unternehmensumfeld und entwickelt beispielsweise Linux-Distributionen für Telekommunikation
Die Open Source Development Labs, ein weltweites Konsortium von im Linux-Umfeld tätigen Unternehmen zur Förderung des freien Betriebssystems, bekommen Verstärkung durch den Beitritt von Siemens. Der deutsche Elektronikgigant interessiert sich besonders für die Mitarbeit an OSDL-Projekten wie dem Carrier Grade Linux, der Mobile Linux Initiative und dem Data Center Linux.
Die OSDL wurden im Jahr 2000 von Computer Associates, Hitachi, HP, IBM, Intel und NEC gegründet, um Linux als festen Bestandteil der IT-Infrastruktur in Unternehmen zu etablieren. Mittlerweile zählen viele kommerzielle Linux-Größen wie Novell, Red Hat und Trolltech, aber auch sonstige Computer-Prominenz wie AMD, Google oder Sun zu den Mitgliedern. Bei der Organisation arbeiten auch Linux-Schöpfer Linus Torvalds und der Hauptverantwortliche für den aktuellen Kernel 2.6, Andrew Morton. Ebenso hat sich der Samba-Vater Andrew Tridgell den OSDL als Fellow angeschlossen. (mhe)