UmsatzrĂĽckgang bei Ericsson
Umgerechnet 5,74 Milliarden Euro hat der schwedische Telecom-Ausrüster im vergangenen Quartal umgesetzt – 3,8 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011.
Der Umsatz des schwedischen Telecom-Ausrüsters Ericsson ist im ersten Quartal um 3,8 Prozent auf 51 Milliarden schwedische Kronen (SEK, 5,74 Mrd. Euro) zurückgegangen. Das Unternehmen führte dies am Mittwoch unter anderem auf konjunkturelle Unsicherheiten zurück. Während sich der Umsatz mit der Ausrüstung von Mobilfunknetzen in Nordamerika, Japan und Südkorea gut entwickelt habe, gebe es Schwächen in Europa einschließlich Russland, in Teilen des Nahen Osten und Indien, sagte CEO Hans Vestberg laut einer Mitteilung (PDF-Datei). Der Rückgang beim CDMA-Standard habe sich angesichts des laufenden Übergangs zu LTE wie erwartet entwickelt.
Der operative Gewinn aber schrumpfte um 55,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Kronen. Dem Verkauf des Anteils am Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson, der mit 7,7 Milliarden SEK zu Buche schlug, verdankt es das Unternehmen, dass sich der Ăśberschuss unterm Strich auf 8,8 Milliarden Kronen (985 Mio. Euro) mehr als verdoppelte. (anw)