Opera-Chef Tetzchner wieder auf dem Trockenen

Die Internet-Nutzer, zumindest die Opera-Fans unter ihnen, waren gespannt, wie Opera-CEO Jon von Tetzchner aus der Geschichte wieder herauskommt: Nun brach er seine AtlantikĂĽberquerung nach einer "dramatischen Rettungsaktion" ab.

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Von
  • Herbert Braun

Gespannt lauerte die Internet-Welt oder zumindest die Opera-Fans in dieser Welt darauf, wie Jon von Tetzchner sich aus der Affäre "Atlantiküberquerung" zieht. Der CEO von Opera Software hat nun seinen Versuch, den Atlantik schwimmend zu überqueren, abgebrochen. Tetzchner war dabei von PR-Chef Eskil Sivertsen auf dem Schlauchboot begleitet worden.

Nach einem Tag und einer Nacht auf See sank am heutigen Dienstagmorgen die "Phantom", das firmeneigene Schlauchboot. Von Tetzchner rettete Sivertsen vor dem Ertrinken, der als vermutlich erster Nichtschwimmer den Atlantik rudernd ĂĽberqueren wollte. Ein erstaunlicher Zufall wollte es, dass ein Bauer vom nahen Festland aus bemerkenswert gute Fotos von den dramatischen Ereignissen aufnehmen konnte.

"Es war kalt und feucht und furchtbar und ich habe mich wirklich, wirklich gefürchtet", kommentierte Sivertsen seine Rettung. Von Tetzchner bedauerte das jähe Ende der Aktion: "Sowohl das Schlauchboot als auch der PR-Manager waren tickende Zeitbomben."

Von Tetzchner hatte bei der Veröffentlichung von Version 8 des Webbrowsers angekündigt, von Oslo über sein Heimatland Island nach Amerika zu schwimmen, wenn innerhalb von vier Tagen eine Million Downloads registriert würden. Sivertsen hatte den kühnen Plan öffentlich gemacht und musste zur Strafe seinen Chef begleiten. (heb)