Triumph-Adler streicht 100 Stellen
Mit einem weiteren Stellenabbau und Kosteneinsparungen will der BĂĽro-Kommunikationsdienstleister Triumph-Adler in diesem Jahr aus den roten Zahlen kommen.
Mit einem weiteren Stellenabbau und Kosteneinsparungen will der Büro-Kommunikationsdienstleister Triumph-Adler in diesem Jahr aus den roten Zahlen kommen. Rund 100 Arbeitsplätze müssten wegfallen, sagte Dietmar Scheiter, Vorstandschef des traditionsreichen, 1896 als Deutsche Triumph Fahrradwerke AG gegründeten Unternehmens. Triumph-Adler war einer breiteren Öffentlichkeit vor allem als Schreibmaschinenproduzent bekannt, hatte aber zwischenzeitlich auch zu Olivetti gehört und sich als Computerhersteller versucht.
Neben den Personalkosten sollen die übrigen Kosten wie Mieten und Kfz-Ausgaben ebenfalls gedrückt werden. Die Einsparungen in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro sollen dazu beitragen, nach jahrelangen Verlusten wieder Gewinn zu machen. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern sank 2004 um rund 200 auf 1653.
Angestrebt ist ein Überschuss im unteren einstelligen Millionenbereich. "Wir sehen eine Reihe von positiven Entwicklungen", sagte Scheiter. Im ersten Quartal sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern von 1,4 auf 2,5 Millionen Euro gesteigert worden. Der Umsatz legte bereinigt um Sondereffekte um fünf Prozent auf 86 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr ist nach Darstellung von Scheiter eine Größenordnung von 360 bis 375 Millionen Euro realistisch.
Im vergangenen Jahr war der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 5,4 Prozent auf 385,8 Millionen Euro gesunken. Darin war allerdings das inzwischen aufgegebene Geschäft mit Präsentations- und Medientechnik enthalten. In seinem Kerngeschäft, dem Vertrieb und Service von Kopierern, Druckern und Faxgeräten, machte das Unternehmen 322 Millionen Euro Umsatz. Der Verlust verringerte sich 2004 von 24,7 Millionen Euro auf 11,8 Millionen Euro. (dpa) / (jk)