Kopierer und Kameras fĂĽllen Canons Kasse
Der japanische Konzern konnte Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal trotz harten Wettbewerbs und wachsender Kosten weiter steigern und ist auch fĂĽr das Gesamtjahr weiter zuversichtlich.
Der japanische Elektronikkonzern Canon hat im zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2007 dank guter Geschäfte mit Kopieren und Digitalkameras seinen Nettogewinn um 17 Prozent von 105,9 Milliarden Yen (642 Millionen Euro) im Vorjahresquartal auf 123,9 Milliarden Yen (751 Millionen Euro) steigern können. Der Umsatz wuchs im Vergleichszeitraum von 1,028 Billionen Yen (6,237 Milliarden Euro) auf 1,127 Billionen Yen (6,838 Milliarden Euro). Während der Umsatz bei Büromaschinen um 11,6 Prozent anzog, wuchs die Kamerasparte um 10,8 Prozent. Canon sei den steigenden Materialkosten und dem Preisdruck am Markt mit Kostenreduzierung und schneller Einführung neuer Produkte begegnet, teilte das Unternehmen mit.
Die Erwartungen an den Jahresumsatz hat Canon dagegen von 4,54 auf 4,58 Billionen Yen (27,78 Milliarden Euro) angehoben. Dennoch hat der Hersteller seine Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten korrigiert. Canon erwartet jetzt einen Jahresgewinn von rund 500 Milliarden Yen statt zuvor 505 Milliarden Yen. Das Unternehmen ändert angesichts immer kürzerer Produktzyklen die Bewertung seiner Produktionsanlagen. Aus Abschreibungen auf das Anlagevermögen erwartet Canon zusätzliche Kosten von rund 67 Milliarden Yen, die das ansonsten starke Stammgeschäft aber weitgehend abfedern dürfte. (vbr)