Power-over-Ethernet-Switches mit Verwaltungsfunktionen
Netgear und Allied Telesis bringen 24-Port-Switches heraus, die PoE-fähige Fast-Ethernet-Geräte auch mit Strom versorgen.
Der Netzwerkhersteller Netgear (Halle 13, Stand C58) bringt den Ethernet-Switch ProSafe FS728TP für 680 Euro auf den Markt. Er versorgt angeschlossene Netzwerk-Geräte an seinen 24 Fast-Ethernet-Ports per PoE mit Strom und besitzt vier weitere Gigabit-Schnittstellen. Für die Stromversorgung von PoE-tauglichen Geräten stellt der Switch 195 Watt bereit. So kann das Gerät höchstens zwölf PoE-Geräte gleichzeitig mit der maximal zulässigen Leistung von 15,4 Watt speisen.
Der nicht auf der CeBIT vertretene Konkurrent Allied Telesis hat seinen PoE-Switch AT-FS750/24POE vorgestellt, der ebenfalls 24 Fast-Ethernet-Schnittstellen aufweist. Zusätzlich besitzt das Gerät zwei SFP-Steckplätze für Glasfaser-Ports. Für die Stromversorgung von PoE-Geräten stellt der Switch rund 95 Watt bereit, sodass sechs Geräte gleichzeitig mit maximaler PoE-Leistung laufen können. Laut Hersteller ist der Switch ab sofort für rund 600 Euro erhältlich.
Beide Geräte priorisieren Netzwerk-Daten per Quality-of-Service (QoS) und authentifizieren Clients per IEEE 802.1x in Verbindung mit einem RADIUS-Server. Das Netgear-Gerät beherrscht auch das TACACS+-Verfahren. Zwecks Diagnose können beide Geräte den Verkehr einzelner Schnittstellen per Port-Mirroring auskoppeln. Sie bündeln außerdem mehrere Links zu einem logischen (802.3ad, Trunking) und bauen bei Bedarf virtuelle lokale Netze (VLAN) auf, entweder Port-basiert oder gemäß 802.1Q. Verwaltung und Überwachung geschehen auf beiden Geräten mittels SNMP und RMON. Für die Konfiguration steht ebenfalls eine Web-Oberfläche bereit. (rek)