Hausarrest für "T-Mobile-Hacker"

Nicholas Jacobsen, der 2004 in Server des Mobilfunkanbieters eingedrungen war, wurde nun von einem Gericht in Los Angeles verurteilt.

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Der US-Amerikaner Nicholas Lee Jacobsen, der sich 2004 Zugang zu Servern von T-Mobile USA verschafft hatte, ist von einem Gericht in Los Angeles zu einem Jahr Hausarrest und 10.000 US-Dollar Schadensersatz verurteilt worden. Laut Medienberichten zeigte sich Jacobsen vor Gericht einsichtig und räumte ein, "dumme Sachen" gemacht zu haben. Als Höchststrafe hatten ihm fünf Jahre Gefängnis und 250.000 US-Dollar Geldstrafe gedroht.

Der mittlerweile 23 Jahre alte Jacobsen war im Oktober 2004 verhaftet und Anfang 2005 vor Gericht gestellt worden. Ihm wurde vorgeworfen, Daten von 400 T-Mobile-Kunden ausspioniert zu haben, darunter die eines Agenten des Secret Service. Jacobsen hatte sich bereits im Februar 2005 schuldig bekannt. (anw)