Primacom kann das Betriebsergebnis deutlich verbessern

Das EBITDA-Ergebnis konnte der Kabelnetzbetreiber gegenĂĽber dem Vorjahr um mehr als 25 Prozent steigern, der Umsatz ging jedoch leicht zurĂĽck.

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Der Mainzer Kabelnetzbetreiber Primacom hat das erste Halbjahr 2006 mit einem Umsatz von 57,9 Millionen Euro abgeschlossen – 1,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dank effizienter Kostensenkung schaffte Primacom beim Betriebsergebnis den Sprung in die schwarzen Zahlen und erzielte einen Gewinn von 1,4 Millionen Euro. In der Vorjahresperiode verzeichnete das Unternehmen noch ein Minus in Höhe von 5,5 Millionen Euro.

Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) konnte der Kabelnetzbetreiber um 25,2 Prozent auf 23,1 Millionen Euro zulegen. Den Nettoverlust reduzierte Primacom auf 13,5 Millionen Euro. Der Verkauf des verlustträchtigen niederländischen Tochterunternehmens Multikabel hat maßgeblich zur Reduzierung der Kosten beigetragen. Zudem konnte Primacom die Zinsbelastungen durch eine im Dezember 2005 neu gestaltete Finanzierung senken.

Der Kabelnetzbetreiber verzeichnet gegenĂĽber der Vorjahresperiode insgesamt einen RĂĽckgang der Umsatzeinheiten um 2,4 Prozent auf 940.494. Die Zahl der Kunden im Analog-Segment ging sogar um 3,7 Prozent zurĂĽck. In den Bereichen Internet und Telefonie meldet Primacom dagegen Neukundengewinne. (map)