Saarland setzt Lehrerfortbildungsmaßnahme mit Intel fort

Für weitere drei Jahre soll in dem Bundesland die seit drei Jahren laufende Maßnahme "Lehren für die Zukunft" fortgeführt werden.

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Das Saarland hat als erstes deutsches Bundesland mit Intel vereinbart, die Lehrerfortbildungsmaßnahme "Lehren für die Zukunft" für drei Jahre fortzusetzen. Der Prozessorhersteller stellt das Programm, bei dem "online trainiert und gemeinsam gelernt" wird, kostenlos zur Verfügung. Die technische und organisatorische Abwicklung wird vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) koordiniert. Über 200 saarländische Lehrkräfte haben laut Mitteilung in den vergangenen drei Jahren an der Fortbildung teilgenommen.

Kultusminister Jürgen Schreier erläutert, die Teilnehmer würden "im Rahmen dieser Fortbildung angeleitet und ermutigt, Unterrichtskonzepte im eigenen Unterricht zu erproben und weiterzuentwickeln – sich also aktiv mit den mediengestützten Lehren und Lernen auseinander zu setzen". Die Lehrer sollen ihre Erfahrungen Intel rückmelden. Die Rückmeldung nutze das Unternehmen wiederum bei der Weiterentwicklung und Optimierung der "Lernpfade", die online über eine Trainingsplattform vermittelt würden. Diese würden betreut und ergänzt durch Präsenzveranstaltungen der Fortbildungsinstitute der Länder.

Der Aufbaukurs "Intel – Lehren für die Zukunft – online trainieren und gemeinsam lernen" wurde in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der 16 deutschen Bundesländer und deren Landesinstitute entwickelt. Er wird auch in Österreich und in Südtirol angeboten. (anw)