Iomega hat Probleme

CEO Werner Heid gibt sich optimistisch und betont, dass seine Firma gut vorankomme beim Übergang von Zip-Geräten hin zu neuen Hardware- und Software-Speicherprodukten.

vorlesen Druckansicht 118 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Torge Löding

Der kalifornische Speicherspezialist Iomega hat im vergangenen Quartal mit einem weiteren Umsatzrückgang zu kämpfen gehabt. Der einst vor allem mit seiner Zip-Speicherproduktreihe erfolgreiche Hersteller meldet einen Verlust in Höhe von 5,9 Millionen US-Dollar bei Erlösen von 72,9 Millionen Dollar. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte Iomega noch einen Umsatz von 84,1 Millionen Dollar erwirtschaftet und ein Minus von 4,9 Millionen Dollar.

Im Spätsommer vergangenen Jahres hatte das Unternehmen //www.heise.de/newsticker/meldung/51470:massiv Arbeitsplätze vernichtet, nachdem es mit dem Versuch gescheitert war, die Digital Capture Technology (DCT) auf den Markt zu bringen. DCT ist eine Speicherlösung für Camcorder und kleine Geräte der Unterhaltungselektronik, die 1,5 Gigabyte auf einem fünf Zentimeter kleinen und nur neun Gramm schweren Speichermedium unterbringen soll. In diesem Zusammenhang hatte es auch eine Kooperation mit Hitachi gegeben.

CEO Werner Heid gibt sich dennoch optimistisch und betont, dass seine Firma gut vorankomme beim Übergang von Zip-Produkten hin zu neuen Hardware- und Software-Speicherlösungen. Das belegte er mit dem Umsatzplus von vier Prozent im Bereich "Consumer Storage Solutions" (u. a. Laufwerke und Festplatten, optische Laufwerke und USB-Speicher) auf 36,4 Millionen US-Dollar. (tol)