eBay-Manager zahlen 3 Millionen Dollar für Einigung mit Aktionären

Drei Vorstände zahlen die Gewinne zurück, die sie zwischen 1999 und 2001 durch mittlerweile verbotenes "Spinning" eingefahren hatten.

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Von
  • Torge Löding

In einer gemeinsamen Mitteilung haben der Online-Auktionshausbetreiber eBay und die US-Kanzlei Pomerantz Haudek Block Grossman & Gross LLP ("Pomerantz") erklärt, dass der Konzern sich gütlich mit Aktionären einigt, die ihn aufgrund von Absprachen mit Investmentbankern verklagt hatten. Drei führende Manager von eBay zahlen in diesem Zusammenhang insgesamt drei Millionen US-Dollar an die Aktionäre, die Investmentbank Goldman Sachs trägt weiter 395.000 Dollar.

Damit zahlen die Manager alle Gewinne zurück, die sie zwischen 1999 und 2001 durch "Spinning" eingefahren hatten. Die Bank Goldman Sachs hatte die Aktien aus dem Pool des eBay-Börsengangs im Jahr 1998 an wichtige Kunden vergeben, um sich auch zukünftige Aufträge zu sichern. Mittlerweile wurde diese Finanzpraxis in den USA untersagt. Beobachter vermuten, dass dieses "Spinning" auch zu der Beteiligung von Goldman Sachs an der Übernahme von Paypal in 2002 beitrug.

Den Angaben zufolge sind die drei eBay-Vorstände, die sich zur Zahlung der drei Millionen Dollar bereit erklärt haben, neben Meg Whitman auch Co-Gründer Jeffrey Skoll und Pierre M. Omidyar. Ein Schuldeingeständnis wollen sie darin indes nicht sehen. (tol)