Apple legt Rechtsstreit um iTunes-Software bei
Vor einem Jahr hatte David Contois geklagt, weil Apple bei der Entwicklung seiner Musikmanagement-Software gegen sein Patent verstoĂźen haben soll. Nun haben sich die Streitparteien laut einem Bericht geeinigt.
Der Computerhersteller Apple hat einen Rechtsstreit um angeblichen Ideenklau für die Musikmanagement-Software iTunes beigelegt. Vor dem Vermont District Court hatte im Juni vergangenen Jahres Dave Contois von Contois Music Technology gegen Apple geklagt mit dem Vorwurf, der Konzern habe das Design für seine Software ohne Erlaubnis verwendet und dabei das Patent 5,864,868 verletzt. Details der Einigung sollen vertraulich bleiben, schilderte Dan Contois der örtlichen Presse.
Die Tageszeitung Burlington Free Press schreibt, Apple habe gegen Contois eine Gegenklage eingereicht. Die Kontrahenten haben sich laut Bericht viermal vor Gericht getroffen. Richter William Sessions III habe für den 24. Juli eine Entscheidung angekündigt, die einige Standpunkte Contois' favorisiert hätten. Am 17. August hätten sich die Streitparteien dann nach einer 15-stündigen Sitzung geeinigt, Sessions legte den Fall daraufhin zu den Akten. (anw)