VPN per DSL-BĂĽndel
Der Multichannel-VPN-Router von Viprinet bĂĽndelt bis zu sechs ADSL2+-Leitungen und verbindet per VPN beispielsweise Firmenstandorte.
Der deutsche Hersteller Viprinet zeigt in Halle 14, Stand E48, seinen Multichannel-VPN-Router, der bis zu sechs Breitbandverbindungen wie ADSL2+ zu einer virtuellen Standleitung bündelt. Die Geräte sollen laut Viprinet Firmenstandorte per VPN verbinden. Falls die passende Gegenstelle im Rechenzentrum steht, stellt der Router auch die Internet-Verbindung her.
Das in einem 19-Zoll-Gehäuse untergebrachte lüfterlose Gerät arbeitet mit einer 1-GHz-CPU, 256 MByte RAM und 128 MByte Flash-RAM. Ein Fast-Ethernet-Adapter verbindet den Router mit dem lokalen Netzwerk. Sechs Slots nehmen Ethernet-Adapter oder Karten für ADSL2+- oder ISDN-Modems auf. Laut Hersteller sollen in Zukunft weitere Module etwa für Mobilfunk per GSM hinzukommen. Außerdem können beispielsweise externe Kabel-Modems angeschlossen werden.
Den Router treibt ein Linux an, für das der Hersteller einen eigenen TCP/IP-Stack entwickelt hat. Laut Viprinet stellt diese Eigenentwicklung sicher, dass die Daten-Pakete während der Übertragung in der vorgesehenen Reihenfolge beim Empfänger eingehen und es nicht zu Neuanfragen seitens des Empfängers kommt. Nach Angaben des Herstellers kostet das Gerät 1500 Euro, die Modemkarten schlagen zusätzlich mit rund 250 Euro zu Buche. (rek)