Leuchtende Kleidung
Philips bringt Licht in KleidungsstĂĽcke, zeigt Designstudien zum Wohnraum der Zukunft und natĂĽrlich jede Menge Displays.
Dass sich ein Besuch der Messehalle 22 lohnt, legen sportlich gekleidete junge Männer mit pochenden Herzen den IFA-Besuchern nahe. Die smarten Herren stattete der niederländische Konzern mit Westen aus, in die ein Array aus 14 mal 14 Leuchtdioden eingearbeitet wurde. Die knapp 200 RGB-LEDs können beliebige Farbkombinationen und Muster auf die photonischen Textilien holen. Welche das sind, bestimmt ein Philips-Mitarbeiter per SMS zu einem mit der Weste drahtlos verbundenen Handy. Alternativ klassen sich auch feste Muster einprogrammieren. Vor dem Waschen muss man die LED-Stofflage aus der Kleidung entfernen, was mit wenigen Handgriffen möglich ist. Erste Prototypen der photonischen Textilien hatte der Hersteller bereits im vergangenen Jahr auf der IFA präsentiert, die aktuelle Leuchtbekleidung will Philips nun für events verleihen. Auch Möbel wurden bereits mit dem flexiblen, leuchtenden Stoff ausgestattet.
In der Future Zone von Philips können Gäste interessante Studien zu neuen Bedienkonzepten für Wohnräume, vernetzte Gerätschaften oder elektronische Spielbretter mit Touchscreen - so genannte Entertaible - bestaunen. Wer sich über die komplizierte Bedienung aktueller Flachbildfernseher ärgert, dürfte sich an einem Zauberstab-gleichen Stick erfreuen: Mit ihm lassen sich Fernsehgerät, Audiobeschallung und Beleuchtung im Wohnzimmer über nur einen einzigen Knopf steuern. Für die Gamer hält Philips ein 3D-Display nebst Konsole für erste Fahrten im dreidimensionalen Rund bereit. Eine Display-Variante mit Touchscreen zeigt zudem die Möglichkeiten der interaktiven Produktpräsentation.
Außerdem gibt es in der Halle natürlich jede Menge „normale“ Displays zu sehen, vom hochauflösenden Fernseher mit Ambilight-Rundumbeleuchtung bis zum digitalen Fotorahmen mit 9-Zoll-Display (23 cm Diagonale). (uk)