IFA

Frischer Wind fĂĽr den Spiele-PC

Mit amBX hat Philips ein Ensemble aus Ventilatoren, Lampen und Vibratoren entwickelt, das PC-Spiele mit Licht, Wind und Vibrationen aufwertet.

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Philips zeigt auf der IFA in Halle 22 sein neues amBX-System, dass sowohl im Wohnzimmer als auch am Spiele-PC im wahrsten Sinne des Wortes fĂĽr frischen Wind sorgt. Die Hardware besteht aus LED-Lampen, zwei Ventilatoren und einer vibrierenden Handballenauflage.

Das System wird über ein eigenes Protokol per USB gesteuert. Eine Software analysiert die Bildinformationen und passt dazu das Umgebungslicht an. Mit zusätzlichen Befehlen steuern Spiele die Ventilatoren und Vibrationen. Bei alten PC-Spielen ohne explizite amBX-Unterstützung leuchten lediglich die Lampen.

Philips will ĂĽber die offizielle amBX-Webseite ab November die ersten Kits verkaufen. In Deutschland soll das System erst ab April 2007 auf den Markt kommen. Man brauche Zeit fĂĽr die Ăśbersetzungen, hieĂź es.

Angeboten sollen vier Konfigurationen: Das "Starter Kit" bringt nur die LED-Lampen mit, Ventilatoren und die Vibrationsmatte kann man separat hinzukaufen. Das Pro-Gamer-Kit bringt ein 2.1-Soundsystem mit. Die Lampen sind in den Lautsprechersatelliten integriert, was den nicht gerade kleinen Kabelsalat etwas vermindert. Wer bereits ein 5.1-Lautsprechersystem hat, kann die Surround- und Centerboxen wie gewohnt weiter nutzen. Nur das Premium-Kit bringt bereits alle Komponenten mit. Ein Preis steht noch nicht fest, aber Philips peile fĂĽr die Premium-Version eine Region von 200 bis 300 Euro an. Zumindest ein Spiel, wahrscheinlich das Adventure "Broken Sword: The Angel of Death" von THQ wĂĽrde mit den Systemen mitgeliefert. AuĂźerdem lege man eine Musikabspielsoftware bei, die aus dem PC eine High-Tech-Lichtorgel mache.

FĂĽr 2007 plane Philips auch Versionen, die mit Konsolen zusammenarbeiten. FĂĽr Wohnzimmerinstallationen setze man aber auf kabellose Systeme mit einem Surround-Soundsystem und integrierten LED-Lampen, Vibrationsmatten fĂĽr den Boden und Ventilatoren. Schwieriger sei die Umsetzungen fĂĽr Videofilme, da diese keine Steuerinformationen mitbringen. Hier werde es noch etwas dauern, bis Philips sein Angebot fĂĽr Filmfreunde erweitert. (hag)