Erster Release Candidate des .NET-Framework 3.0
Die Programmierschnittstelle, die kürzlich von WinFX in .NET-Framework 3.0 umbenannt wurde, erscheint passend zum ersten Release Candidate von Windows Vista.
Microsoft hat einen ersten Release Candidate der kürzlich von WinFX in .NET-Framework 3.0 umbenannten Windows-Vista-Programmierschnittstelle veröffentlicht. Die Software steht in 32- und 64-bittigen Ausgaben zum Download bereit. Unterstützt werden die Betriebssysteme Window Vista (ebenfalls mittlerweile zumindest für einen eingeschränkten Testerkreis als RC1 erhältlich), Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows XP Service Pack 2. Da es sich bei der Software um eine Vorabversion handelt, rät Microsoft vom Einsatz des Frameworks in produktiven Umgebungen ab.
Das .NET-Framework 3.0 setzt sich aus dem aktuellen .NET-Framework 2.0 (ADO.NET, ASP.NET, Common Language Runtime, …) und den WinFX-Komponenten WPF, WCF, WWF sowie WCS zusammen. Die Windows Presentation Foundation (WPF) dient der GUI- und Multimedia-Programmierung, die Windows Communication Foundation (WCF) der Entwicklung transaktionsorientierter Web-Services und die Windows Workflow Foundation (WWF) der Abbildung von Geschäftsprozessen. Windows CardSpace (WCS, Codename Infocard) ist der Nachfolger des in Verruf geratenen Authentifizierungsdienstes Passport. (ola)