Microsoft klagt gegen unerlaubten Softwarehandel
Insgesamt zehn Klagen haben die Redmonder eingereicht. Unter anderem sollen die Beschuldigten nicht dafĂĽr gedachte Software weiterverkauft haben.
Der Softwarekonzern Microsoft hat zehn Klagen gegen Einzelpersonen und Unternehmen wegen unerlaubter Verwendung seiner Software eingereicht. Unter anderem haben sie Software, die nicht fĂĽr den Verkauf vorgesehen war ("Not-for-resale Software") weiterverkauft. Sieben Klagen richten sich gegen Personen in Kalifornien, Maryland, New York, Texas und Virginia, die gegen die Bedingungen des Programms Action Pack Subscriptions (MAPS) verstoĂźen haben. Microsoft bietet innerhalb dieses Programms Software fĂĽr Test- und Informationszwecke an. Derlei Software sei unter anderem weiterverkauft worden.
Drei weitere Klagen richten sich gegen Unternehmen in Florida, Ohio und Pennsylvania wegen "Software-Missbrauchs", teilt Microsoft mit. Bei der Überprüfung der MAPS-Angebots habe Microsoft bemerkt, dass diese Programme anderweitig genutzt würden. Die Nutzer verpflichteten sich aber, die Software nicht zu verkaufen und nur für geschäftliche Zwecke sowie zum Testen und Entwickeln einzusetzen. Dagegen hätten die Beklagten verstoßen. (anw)