Maserati will bis 2014 drei neue Modelle bringen
- Gernot Goppelt
Der Maserati GranTurismo Sport löst diesen Sommer den GranTurismo S ab
(Bild: Maserati)
Maserati bringt in den nächsten zwei Jahren drei neue Modelle auf den Markt. Das erklärte Giuseppe di Coste aus der Produktplanung des italienischen Sportwagenherstellers in Modena. Los geht es mit der nächsten Generation des Quattroporte, die um den Jahreswechsel präsentiert wird. Die neue Limousine wird luxuriöser, bekommt stärkere und sparsamere Motoren und wird mittelfristig auch mit Allradantrieb angeboten, sagte di Coste.
Etwa ein halbes Jahr später werde eine neue Einstiegsbaureihe folgen. Ebenfalls als Sportlimousine gezeichnet, soll sie gegen die stärker motorisierten Varianten des 5er BMW, Audi A6 und A7 antreten. Der neue Wagen werde den Einstiegspreis von Maserati erstmals seit vielen Jahren wieder deutlich unter 100 000 Euro drücken, kündigt di Coste an.
Auf der IAA 2011 stellte Maserati die SUV-Studie Kubank vor
(Bild: Maserati)
Dritte Neuheit wird im Jahr 2014 der erste Geländewagen von Maserati. Er soll sich an der IAA-Studie Kubang von 2011 orientieren und technische Komponenten des Jeep Grand Cherokee nutzen. Plattform und Allradantrieb wollen sich die Italiener mit den Amerikanern teilen. "Doch die Motoren kommen von uns", so di Coste. Neben einem klassischen V8-Motor soll es für das SUV und den kleinen Bruder des Quattroporte auch Sechszylinder und eventuell Dieselmotoren geben.
Bereits im Juli bringt Maserati das aktuelle Programm auf Vordermann: Dann geht das überarbeitete Coupé GranTurismo in einer neu positionierten Sportversion mit 338 kW/460 PS in den Handel. Die Änderungen bei Design, Ausstattung und Antrieb für den GranTurismo Sport bekommt laut di Coste wenig später auch das GranCabrio. (dpa) (ggo)