Informatikwettbewerb feiert Jubiläum im Informatikjahr

Anfang September hat der 25. Bundeswettbewerb Informatik begonnen. Für talentierte Nachwuchsinformatiker gibt es im Jubiläumsjahr des BWINF wieder etwas zu gewinnen.

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Auch im Informatikjahr 2006 geht die IT-Industrie wieder auf Nachwuchssuche und der Bundeswettbewerb Informatik (BWINF) in die 25. Runde. Der mehrstufige Programmierwettbewerb richtet sich auch in seinem Jubiläumsjahr an den talentierten Informatiknachwuchs im Alter von bis zu 21 Jahren.

Der Wettbewerb wird von der Gesellschaft für Informatik (GI) und die Fraunhofer-Gruppe Informations- und Kommunikationstechnik (FhG-IuK) ausgeschrieben und Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Er beginnt und endet im September, dauert etwa ein Jahr und läuft über drei Runden. Teilnehmen können junge Nachwuchsinformatiker, die am Tag des Einsendeschlusses für die erste Runde (13. November 2006) das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie dürfen zudem am Tag des offiziellen Wettbewerbstarts (1. September) noch keinen Beruf ausüben eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Wer bereits ein Hochschulstudium begonnen hat, ist von der Teilnahme ausgeschlossen.

In der ersten und zweiten Runde sind fünf respektive drei Aufgaben zu Hause zu bearbeiten. Die Aufgabenbögen werden über die Schulen verteilt oder sind online erhältlich. In der ersten Runde ist Gruppenarbeit zugelassen und erwünscht. Die Aufgaben der zweiten Runde sollen deutlich schwieriger ausfallen, hier ist Einzelarbeit gefordert. Die etwa dreißig bundesweit besten Teilnehmer werden zur dritten Runde eingeladen, in der die Teilnehmer Informatikaufgaben mit einem Informatiker aus Schule und Hochschule bearbeiten. Die Enddrunde des 24. BWINF findet am 18. September in Aachen statt.

Für gute Leistungen gibt es im Jubiläumsjahr neben Urkunden und dem Weiterkommen in die nächste Runde auch etwas zu gewinnen. Unternehmen haben USB-Sticks, Entwicklungstools und Bücher gespendet. Teilnehmende Mädchen haben darüber hinaus die Chance, eine Informatikerin und ihren Arbeitsalltag persönlich kennen zu lernen. (vbr)