Pixelpark macht mehr Umsatz und wieder Verluste

Der ehemalige New-Economy-Star konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2006 zwar deutlich steigern, Ăśbernahmen und deren Folgekosten drĂĽcken das Ergebnis aber ins Minus.

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Der Internetdienstleister Pixelpark AG hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2006 von rund 7,2 Millionen Euro auf 17,2 Millionen Euro gesteigert. Wie das Unternehmen am heutigen Dienstag in Berlin mitteilte, sei damit eine Steigerung in allen drei Geschäftsbereichen Agentur, Informationstechnologie und Beratung erzielt worden. Das operative Ergebnis (Ebitda) sei mit einem Minus von rund 600.000 Euro negativ ausgefallen (Vorjahreszeitraum: plus 95.000 Euro). Unter dem Strich verbuchte der Dienstleister damit einen Verlust von 1,1 Millionen Euro.

"Die signifikante Umsatzsteigerung" ist nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Michael Riese der im vergangen Jahr angelegten Wachstumsstrategie zu verdanken. Pixelpark hat im zweiten Halbjahr 2005 nach eigenen Angaben fünf Gesellschaften mehrheitlich oder vollständig übernommen, darunter die Online-Sparte der GFT. Diese Übernahmen führten nach Unternehmenangaben auch zu den "erhöhten Sonderbelastungen", die das Ergebnis des ersten Halbjahres 2006 drücken. Das Unternehmen beziffert die Kosten für Übernahmen und Folgeaufwendungen für Integration und Stellenabbau auf insgesamt etwa eine Million Euro. Zudem habe der Aufbau von zusätzlichen Vertriebskapazitäten weitere Kosten in Höhe von 500.000 Euro verursacht.

Von der Elefantenhochzeit mit Elephant Seven erhofft sich Pixelpark eine Stärkung des operativen Geschäftes und weiter Einsparpotenziale. Einzelheiten zu der Fusion will das Unternehmen noch in diesem Monat veröffentlichen. Pixelpark hat bereits weitere Übernahmen angekündigt. (vbr)