Nachfolger der Mozilla-Websuite erreicht Beta-Status
SeaMonkey 1.0b soll laut Entwicklern alle Funktionen enthalten, die fĂĽr die endgĂĽltige Version 1.0 der Websuite vorgesehen sind.
Die Mozilla-Websuite aus Browser, Mailclient, Webeditor und Chat-Client nimmt neue Gestalt an: SeaMonkey 1.0 liegt in einer Beta-Version vor. Nach dem Aus für die Weiterentwicklung der Mozilla-Websuite hatte eine unabhängige Entwicklergruppe die Pflege der Suite übernommen; die nach einiger Überlegung unter dem ursprünglichen Codenamen SeaMonkey wiederbelebte Anwendung soll nun eigenständig, aber auf Basis der Entwicklungen der Mozilla-Foundation weitergeführt werden. So baut SeaMonkey logischerweise auf der Gecko-Renderingengine auf.
SeaMonkey 1.0b baut auf der Codebasis des vor kurzem veröffentlichten Standalone-Webbrowsers Firefox 1.5 der Mozilla-Foundation auf, die Suite nutzt also auch die Renderingengine Gecko 1.8. Features aus Firefox 1.5 wie Drag&Drop der Tabs für einzelne Webseiten im Browserfenster bietet SeaMonkey 1.0b ebenso; allerdings legen die Entwickler Wert darauf, dass SeaMonkey versucht, das Look&Feel der Mozilla-Webuite weitgehend beizubehalten.
SeaMonkey 1.0b ist ausdrücklich noch als Testrelease gekennzeichnet, es sollen aber nunmehr keine neuen Features mehr für die Version 1.0 hinzukommen. Die Beta-Version steht in englischsprachigen Ausgaben für Windows, Mac OS X und Linux zum Download zur Verfügung; Details zu den Neuerungen, Änderungen und Fehlerkorrekturen finden sich in den Release Notes. Ein eigenes Readme klärt über einen CVS-Zugang zu den Beta-Versionen auf. (jk)