Oracle reduziert Lizenzkosten für Multikern-Prozessoren

Oracle will der Verbreitung von Multikern-Prozessoren besser entsprechen und reduziert die benötigen Lizenzen für Server-CPUs mit unterschiedlichen Prozessor-Faktoren.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

Die zunehmende Verbreitung von Multikern-Prozessoren hat Oracle zu einer weiteren Änderung seiner Preis- und Lizenzpolitik veranlasst. Der Datenbank-Multi will so dem Fortschritt bei der CPU-Entwicklung besser entsprechen.

Oracle führt so genannte Prozessorfaktoren ein: Server beispielsweise mit dem mindestens vierkernigen UltraSparc T1 benötigen mit dem niedrigsten Faktor 0,25 nur eine Lizenz für jeweils vier Kerne. Anwender von Rechnern mit Doppelkernen von Intel und AMD müssen ab jetzt ebenfalls nur noch eine Lizenz für jede CPU erwerben. Bei allen anderen Multikern-Prozessoren wie beispielsweise IBMs Power-CPU multiplizieren sich die Lizenzkosten mit den Faktor 0,75 – für acht Kerne benötigt der Kunde demnach nur noch sechs Lizenzen. Singlecore-Prozessoren werden erwartungsgemäß mit dem Faktor 1 belegt, sodass sich für deren Besitzer an den Lizenzkosten nichts ändert. (mhe)