Digital Resolve hilft Microsoft bei der Phishing-Abwehr
Die beiden Unternehmen haben eine Kooperation geschlossen, nach der Digital Resolve Ergebnisse der Authentizitätsprüfung von Web-Adressen für Microsoft-Anwendungen bereithält.
Der US-amerikanische Sicherheitsspezialist Digital Resolve wird Microsoft Daten für dessen Phishing-Filter liefern. Ein entsprechendes Abkommen haben die beiden Unternehmen laut Mitteilung nun geschlossen. Mit Hilfe von Daten aus dem Hause Digital Resolve soll Microsofts URL-Echtzeit-Leumundsprüfung für die Windows Live Toolbar für den Internet Explorer 6 sowie für den kommenden Internet Explorer 7 und Windows Vista gefüttert werden.
Microsoft hatte voriges Jahr verlauten lassen, dass sein kommender Internet Explorer Nutzer mit Hilfe einer Kombination aus einer Liste bekannter sicherer Seiten (Whitelist) und einer Echtzeitanalyse vor dem Passwortklau durch gefälschte Webseiten schützen soll. Nun ist klar, dass die nötigen Daten mit Hilfe von Digital Resolves "Trusted Server"-Technik bereitgestellt werden. Deren Grundlage ist ein Patent für IP Intelligence Technology, das der Firmenmutter Digital Envoy vor zwei Jahren zuerkannt wurde. Diese Technik soll die Authentizität der Web-Adressen von Finanz- und E-Commerce-Diensten überprüfen. Über "Trusted Server" werden die ermittelten Daten für Webbrowser und andere Desktop-Anwendungen abrufbar gehalten. (anw)