Großbritannien baut Datenbank für Verkehrsbewegungen auf

Im kommenden Jahr soll eine Datenbank in Betrieb gehen, die täglich 35 Millionen Daten von Fahrzeugbewegungen verarbeiten soll. Dafür wird ein automatisches Kennzeichenerkennungssystem eingesetzt.

vorlesen Druckansicht 509 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

In Großbritannien wird geplant, flächendeckend Bewegungsbilder von Fahrzeugen aufzuzeichnen, indem ihre Kennzeichen von Überwachungskameras identifiziert werden. Dazu wird eine umfangreiche Datenbank aufgebaut, für die das bereits bestehende dichte Netz an Überwachungskameras an Hauptstraßen, Autobahnen, Tankstellen, in Innenstädten und an anderen Orten umgerüstet werden soll, berichtet die britische Zeitung The Independent. Ermittler sollen so in die Lage versetzt werden, Bewegungen bestimmter Fahrzeuge mehrere Jahre rekonstruieren zu können.

Im kommenden März soll eine zentrale Datenbank in Betrieb gehen, die täglich 35 Millionen Kennzeichen-Lesevorgänge mitsamt zugehöriger Daten wie Datum, Uhrzeit und Ort verarbeiten können soll. Vertreter der britischen Polizei bezeichnen dieses Vorhaben als den "größten technologischen Fortschritt" seit Einführung des genetischen Fingerabdrucks. Ziel ist es, Kriminellen die Straßennutzung unmöglich zu machen.

Siehe dazu in Telepolis: (anw)