Erste Beta von OpenSuse 10.3 erschienen [Update]
Mit der ersten Betaversion hat OpenSuse 10.3 den Feature-Complete-Status erreicht. Als letztes neues Paket haben die Entwickler OpenOffice 2.3 Beta aufgenommen, das den Umgang mit Open-XML-Dateien beherrscht.
Exakt im Zeitplan hat das OpenSuse-Projekt die erste Beta-Version von OpenSuse 10.3 fertiggestellt. Ab jetzt erweitern die Entwickler die Distribution nicht mehr um neue Funktionen, sondern konzentrieren sich darauf, Fehler zu finden und zu beseitigen. AuĂźerdem beginnt nun die Arbeit fĂĽr die Lokalisierungs-Teams, die die Dokumentation und MenĂĽs in alle von OpenSuse unterstĂĽtzten Sprachen ĂĽbersetzen.
OpenSuse 10.3 Beta 1 arbeitet mit dem Kernel 2.6.22 und bringt aktuelle Software für Desktop- und Server-Systeme mit, beispielsweise eine Beta-Version von KDE 4.0. Als letztes neues Paket hat es die Beta von OpenOffice 2.3 in Open Suse 10.3 geschafft, die auch Open-XML-Dokumente lesen und schreiben kann. Eine Ziel bei der Kooperation von Microsoft und Novell war die Arbeit an ODF- und Open-XML-Filtern für eine bessere Interoperabilität beim Austausch von Office-Dokumenten.
[Update]
Mittlerweile haben die Entwickler die Projektseite aktualisiert und man kann die Betaversion dort oder von einem der Mirrors herunterladen. Beim Download hat man die Wahl zwischen CD-Images mit Gnome- oder KDE-Desktop. Die DVD-Version, die beide Desktops und auch die nicht freie Software der Add-on-CD enthält, ist über Bittorrent erhältlich. Nach zwei weiteren Beta-Versionen soll am 20. September der erste Release Candidate und am 04. Oktober die finale Version von OpenSuse 10.3 erscheinen.
Auf der LinuxWorld in San Francisco hat Novell außerdem eine erste Version des Benutzer-Interfaces für den OpenSuse Build Service vorgestellt. Entwickler können damit Sofwtare-Pakete für unterschiedliche Linux-Distributionen erstellen. In OpenSuse 10.3 werden die Anwender zusätzliche Software direkt über das Web Interface des OpenSuse Build Service einspielen können. (amu)