Y2K-Pause fĂĽr Nuklearanlagen beim Forschungszentrum Karlsruhe
Vorsichtsmaßnahmen wegen möglicher Computerfehler zur Jahrtausendwende – aber dennoch laut TÜV-Gutachten kein Grund zur Beunruhigung.
Um möglichen Computerfehlern vorzubeugen, will das Forschungszentrum Karlsruhe während des kommenden Jahreswechsels Anlagen, die Radioaktivität erzeugen, abschalten. Dem Leiter der Sicherheitsabteilung, Wilfried Koelzer, zufolge betrifft diese Vorsichtsmaßnahme Röntgengeräte und Teilchenbeschleuniger. Darüber hinaus werde im Forschungszentrum während des Datumswechsels allgemein der Umgang mit radioaktiven Stoffen untersagt. Insgesamt bestehe jedoch kein Anlaß zur Beunruhigung: Ein vorliegendes TÜV-Gutachten bescheinigt allen kerntechnischen Anlagen des Forschungszentrums Jahr-2000-Tauglichkeit. (psz)