LinuxWorld endet und verzeichnet Besucheranstieg
Die Veranstalter zeigen sich zufrieden mit der gestern zu Ende gegangenen LinuxWorld, bei der neben Ankündigungen und Produktvorstellungen die Themen Virtualisierung sowie Linux auf dem Desktop und auf mobilen Geräten im Mittelpunkt standen.
Nach vier Tagen ging am gestrigen Donnerstag die LinuxWorld in San Francisco zu Ende. Die Konferenz fand dieses Jahr gemeinsam mit der Next Generation Data Center Conference & Expo (NGDC) statt, und die beiden Veranstaltungen zogen insgesamt über 11.000 Teilnehmer und 200 Aussteller an. Allein die LinuxWorld konnte sich über eine zehn Prozent höhere Besucherzahl im Vergleich zum letzten Jahr freuen. Offizielle Besucherzahlen werden die Veranstalter Mitte Oktober veröffentlichen.
In mehr als 100 Vorträgen verteilt über neun Tracks konnten sich die Besucher über Themen wie Virtualisierung, Linux auf dem Desktop und auf mobilen Geräten informieren. Diese Themen spielten auch bei Produktvorstellungen und Ankündigungen eine große Rolle: Kevin Kettler, Chief Technology Officer bei Dell hielt eine Vortrag über Virtualisierung und Linux; das Unternehmen präsentierte seine Linux-Desktop-Systeme mit Ubuntu 7.04, die Dell inzwischen auch in Europa anbietet. Motorola stellte die Plattform Motomagx vor und kündigte zwei darauf beruhende Linux-Handys an. IBM nutzte die LinuxWorld ebenfalls, um dort Linux-Projekte wie die Big Green Linux Initiative anzukündigen. Sie hat das Ziel, Unternehmen dabei zu helfen, den Energieverbrauch in Linux-Rechenzentren zu senken.
Nächstes Jahr findet die LinuxWorld vom 04. bis 08. August im Moscone Center in San Francisco statt.
Siehe auch:
- Die Woche: Linux in der Tasche, Überblick zu den aktuellen Entwicklungen rund um Linux für Mobilgeräte auf heise open
(amu)