Qimonda-Pleite: Insolvenzverwalter verdoppelt Forderung an Infineon
Auf 3,5 Milliarden Euro hat der Insolvenzverwalter von Qimonda die Schadensersatzforderungen gegen Infineon erhöht.
Nach der Pflichtmitteilung am 11. Juni 2012 hat der Insolvenzverwalter von Qimonda, Michael Jaffé, drei Tage später seine Schadenersatzklage gegen den früheren Mutterkonzern Infineon auf 3,35 Milliarden Euro fast verdoppelt. Das teilte der Münchner Halbleiterkonzern gestern in einer Ad-hoc-Mitteilung mit. Qimonda war 2009 pleitegegangen. Der Insolvenzverwalter hatte Infineon beim Landgericht München bisher auf 1,7 Milliarden Euro verklagt. Der Infineon-Vorstand hatte auf der Hauptversammlung im März betont, er werde den Streit notfalls durch alle Instanzen ausfechten. Vorsichtshalber habe Infineon 305 Millionen Euro zurückgestellt. (rh)