Zertifizierte BSD-Spezialisten
Die BSD Certification Group hat in einer Umfrage die Randbedingungen für ein BSD-Examen evaluiert.
Die BSD Certification Group hat die Ergebnisse (PDF) ihrer im Juli gestarteten Umfrage vorgelegt. Thema des Fragebogens waren die Rahmenbedingungen, zu denen BSD-Anwender sich ihre Kenntnisse würden bescheinigen lassen. Ein Jahr zuvor hatte man nach wichtigen Inhalten einer solchen Prüfung gefragt.
Von den fast 1.400 über die ganze Welt verstreuten Teilnehmern, davon drei Viertel IT-Profis, will eine große Mehrheit (83 Prozent) ein solches Zertifikat erwerben. Die meisten (55 Prozent) wären bereit, 100 Kilometer und mehr zum Prüfungsort zu fahren. 70 Prozent der Befragten würden eine Gebühr von über 50 US-Dollar dafür zahlen, allerdings nur eine Minderheit (knapp 30 Prozent) Gebühren über 100 Dollar akzeptieren. Von den Teilnehmern, die eine andere als die englischsprachige Version des Fragebogens beantwortet haben, können sich lediglich zwischen einem Drittel und der Hälfte mit einem nur auf Englisch verfügbaren Test anfreunden.
Für die BSD Certification Group ergeben sich daraus einige wichtige Schlüsse für die Organisation eines BSD-Tests: Die Tests müssten an vielen Orten angeboten werden und in mehreren Sprachen verfügbar sein. Da das Potenzial an Testwilligen recht gering ist (die BSDCG geht offenbar davon aus, dass alle an einem BSD-Zertifikat Interessierten auch an der Umfrage teilgenommen haben), hält man es für kaum möglich, diese Randbedingungen für einen Testpreis unter 100 US-Dollar zu realisieren. (odi)