Linux Foundation gibt Vorstand bekannt

Fünfzehn Mitglieder zählt die Führung der Organisation, die sich für Standardisierung im Linux-Bereich sowie für mehr Wettbewerbsfähigkeit gegenüber proprietärer Software einsetzt.

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Die Linux Foundation hat die Zusammenstellung ihres Vorstandes bekannt gegeben. Die Organisation war im Januar aus dem Zusammenschluss der Open Source Development Labs (OSDL) und der Free Standards Group (FSG) hervorgegangen. Sie macht sich stark für die Wettbewerbsfähigkeit von Linux und Open-Source-Software.

Der Stiftungsvorstand soll nach Angaben des Konsortiums das gesamte Linux-Ökosystem repräsentieren. Große Überraschungen birgt die Wahl nicht. Masahiro Date von Fujitsu und Markus Rex, CTO von Novells Linux-und-Open-Source-Gruppe gehörten sowohl dem Vorstand der OSDL als auch dem der FSG an. Rechtsexperte Andy Updegrove war im FSG-Vorstand. Einige der Mitglieder wie Kernel-Entwickler und Technikchef von Steeleye James Bottomley und Leiter der Linux-Entwicklungsabteilung bei Oracle Wim Coekaerts hatten einen Sitz im Technischen Beratungsausschuss der OSDL. Ubuntu-Initiator Mark Shuttleworth vertritt die Open-Source- und Linux-Community.

Gut die Hälfte der insgesamt 15 Vorstandssitze geht an so genannte Platinum-Mitglieder der Linux Foundation. Diese Unternehmen, darunter IBM, Intel, HP, Oracle und NEC, zahlen jährlich jeweils 500.000 US-Dollar an die Stiftung, die sich weitgehend über Mitgliedsbeiträge finanziert. (akl)