Arvato setzt auf Service als Wachstumsmotor

Im vergangenen Jahr hat die zweitgrößte der Bertelsmann-Sparten ihren Umsatz um 417 Millionen auf 4,8 Milliarden Euro vergrößert.

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Die Bertelsmann-Dienstleistungstochter Arvato will 2007 vor allem ihr Service-Geschäft ausbauen. Die zum 1. Mai geplante Übernahme mehrerer Callcenter der Deutschen Telekom mit zusammen 1100 Mitarbeitern sei ein wesentlicher Schritt, sagte Arvato-Chef Hartmut Ostrowski heute in Gütersloh, die Integration neuer Standorte sei die Basis für Wachstum in diesem Segment, das gute Perspektiven biete.

Arvato ist die zweitgrößte der sechs Bertelsmann-Sparten. 2006 setzte sie mit 46.000 Mitarbeitern 4,8 Milliarden Euro um. Das sind 417 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor, die Zahl der Mitarbeiter stieg zum Jahresende um etwa 4000. Der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen wuchs um 26 Millionen Euro auf 367 Millionen Euro. In den Auf- und Ausbau der Geschäfte hat der Unternehmensverbund im vergangenen Jahr insgesamt 422 Millionen Euro investiert, 65 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum. (anw)