Source-Code-Verwaltung Subversion in Version 1.3
Ein Update der Open-Source-Versionsverwaltungssoftware Subversion bringt neben ĂĽber 30 Bugfixes auch eine Reihe neuer Funktionen.
Im Zuge eines Updates der Versionsverwaltung Subversion auf 1.3 haben die Entwickler mehr als 30 Fehler bereinigt und einige neue Features eingebaut. Die Open-Source-Software besteht aus einer Sammlung von Bibliotheken, die ein eigenständiger Serverprozess oder ein Zusatzmodul zum Webserver Apache über das Netzwerkprotokoll WebDAV anspricht.
Der Standalone-Server nutzt jetzt die gleichen Konfigurationsdateien zur Rechteverwaltung wie das entsprechende Apache-Modul und kann so den Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse zuverlässiger einschränken. Das Apache-Modul beherrscht nun das Mitschreiben von Operationen wie "update" oder "commit" und die Anbindung an die Skriptsprachen Python und Ruby wurde erheblich verbessert; außerdem wurden einige neue Kommandozeilenparameter eingeführt. Ausführlicher erläutert werden die Änderungen in den Release-Notes.
Subversion war zeitweilig als Versionskontrolle für den Linux-Kernel im Gespräch. Linus Torvalds setzte dagegen seit 2002 auf die kommerzielle Software BitKeeper und hielt trotz massiver Kritik bis vor kurzem daran fest. Lizenzänderungen bei Bitkeeper und Streitigkeiten haben den Linux-Erfinder schließlich veranlasst, mit git ein eigenes Versionsverwaltungssystem zu entwickeln. (mhe)