Indiens Ministerpräsident sieht IT-Branche im Visier von Terroristen
FĂĽr den Anschlag, der vergangene Woche auf dem Campus des Indian Institute of Science in Bangalore ausgeĂĽbt wurde, vermutet Manmohan Singh einen terroristischen Hintergrund.
Indiens Ministerpräsident Manmohan Singh hat in einem Grußwort zu einem Wissenschaftskongress in Hyderabad betont, die Symbole der sich fortentwickelnden Wissenschaft und Technologie Indiens seien Opfer eines terroristischen Angriffs geworden. Er zeigte sich aber zuversichtlich darüber, dass die Facharbeiter geschlossen dafür kämpfen werden, Indien zu einer großen, humanen und modernen Nation zu machen. "Keine Macht dieser Welt kann die Entschlossenheit des indischen Volkes schwächen."
Singh spielte damit auf einen Anschlag an, den ein Bewaffneter vorige Woche Mittwoch auf dem Campus des Indian Institute of Science in Bangalore ausübte. Dabei wurde ein Professor getötet, vier weitere Personen verletzt. Heute wurde laut Medienberichten ein Verdächtiger verhaftet, der der terroristischen Vereinigung Lashkar-e-Toiba angehören soll, die für die Unabhängigkeit Kaschmirs kämpft. Bangalore ist eines der Hauptzentren der indischen IT-Industrie. (anw)