Opera 8.5 für Unterhaltungselektronik unter Linux
Opera for Devices 8.5 soll beispielsweise Fernbedienungen oder Settop-Boxen webtauglich machen und wartet unter anderem mit einer speziellem Rendering-Technik oder AJAX auf.
Opera for Devices soll nun in der Version 8.5 Linux-basierte Geräte der Unterhaltungselektronik webtauglich machen. Der norwegische Browser-Spezialist hat sich vorgenommen, Handys, VoIP-Handsets und andere mobile Kleingeräte wie Digitalkameras mit seiner integrierten Browsertechnik auszustatten. Nun sollen auch Unterhaltungselektronik wie Fernseher und Settop-Boxen Webinhalte mit Operas Rendering-Engine darstellen.
Opera for Devices steht derzeit für eine ganze Reihe von Embedded-Architekturen zur Verfügung, unterstützt Unicode und kommt auch mit den eingeschränkten Tastaturen von Handys und Fernbedienungen zurecht. Die Extensible Rendering Architecture sorgt für die passende Darstellung auf Fernsehgeräten. Zur flexiblen Gestaltung von Bedienoberflächen für Anwendungen setzt Opera auf Techniken wie AJAX (Asynchronous JavaScript And XML). Opera for Devices arbeitet nach den Angaben des Herstellers mit den "führenden Lösungen für Digital- und IP-TV" zusammen.
Das SDK von Opera for Devices steht in einer Version für die meisten Linux-Distributionen und diverse Systemplattformen etwa von Intel, ARM, AMD, Freescale, MIPS, ST Micro oder Sigma Designs bereit. Auch Linux-Varianten für das C++-Framework Qt/Embedded und die Anwendungsumgebung Qtopia des norwegischen Herstellers Trolltech bietet Opera an. (mhe)