Oracle enthĂĽllt Linux-Kunden
Seit Oktober hat Oracle eine eigene Linux-Variante im Programm. Der Datenbankhersteller gibt nun eine Liste mit Kunden heraus, die er fĂĽr seinen Red-Hat-Klon gewinnen konnte.
Schwieg sich Oracle lange Zeit darüber aus, wen es für sein Unbreakable Linux gewinnen konnte, so hat das Datenbank-Unternehmen jetzt eine Liste mit Kunden veröffentlicht. Zu Suchmaschinenbetreiber Yahoo gesellen sich etwa 25 andere Firmen, Behörden und Organisationen, darunter Timex, Diebold und die Stanford-Universität.
Über den Umfang der abgeschlossenen Supportverträge lässt Oracle nichts verlauten. Auch ist unklar, ob die Übereinkünfte zu Lasten von Red Hat (oder anderer Linux-Anbieter wie Novell) gehen. Der Datenbank-Spezialist war im vergangen Herbst mit einer eigenen – auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) basierenden – Linux-Variante an den Start gegangen. Das Angebot soll das von Red Hat mit günstigeren Preisen bei, so Oracle, besserem Support unterbieten. (akl)