Ericsson strukturiert um

Der schwedische Telekommunikationskonzern bündelt seine Aktivitäten ab 2007 in nur noch drei Geschäftsbereichen und will neue Arbeitsplätze schaffen.

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Ericsson will sich stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden einstellen und strukturiert den Konzern um. Statt den bisher vier Geschäftsbereichen wird der Konzern seine Aktivitäten ab 2007 auf drei Säulen aufbauen. Zusätzlich will Ericsson 500 Ingenieure neu einstellen, die vor allem die Forschung im Multimediabereich und bei IP-Netzen der nächsten Generation unterstützen sollen.

In der neuen Geschäftseinheit Netzwerke bündelt das Unternehmen die Netzwerkaktivitäten der bisherigen Bereiche Systeme, Zugang und Breitband. Die bisher dem Bereich Systeme untergeordnete Sparte Multimedia wird zusammen mit Mobilfunkplattformen und Forschung ein eigener Geschäftsbereich. Der Bereich Global Services umfasst wie bisher die Sparten Dienstleistungen und Netzwerkaufbau. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2007 in Kraft.

Das Unternehmen hatte im Mai beschlossen, das Deutschlandgeschäft nach der Übernahme des Netzwerkausrüsters Marconi neu zu ordnen und 350 Arbeitsplätze abzubauen. Im August hatte Ericsson dann einen weiteren Stellenabbau angekündigt. (vbr)