Artega meldet Insolvenz an

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Der Sportwagenbauer Artega hat Insolvenz angemeldet, hofft aber noch auf neue Geldgeber. Den Insolvenzantrag begründete der Autohersteller mit einem absehbaren Zahlungsengpass. „Wir sind in der komfortablen Situation, dass wir derzeit noch Geld haben“, sagte Geschäftsführer Peter Müller am Mittwoch dpa und bestätigte einen Bericht der Automobilwoche. An Aufträgen mangele es dem Unternehmen nicht, so Müller. Der geplante Verkauf an einen chinesischen Investor war aber sehr kurzfristig geplatzt.

Der Artega SE wurde auf der IAA vorgestellt.

Auf der IAA 2011 wurde der Artega SE, ein mehr als 200 km/h schneller Elektro-Sportwagen, vorgestellt. Das Modell ist aber noch nicht serienreif, bisher hat Artega nur das Sportcoupé Artega GT im Angebot. Um das Elektro-Auto binnen eines Jahres fertig zu entwickeln, fehlt dem Hersteller jedoch das Geld. Ein strategischer Investor „mit einem langen Atem“ soll dem 2006 gegründeten Unternehmen mit 34 Mitarbeitern nach Wunsch von Müller nun wieder auf die Beine helfen. „Es gibt Gespräche mit einigen, die Interesse haben“, sagte der Geschäftsführer. Wer als Investor in Frage kommen würde, ließ Müller aber offen. (mit Material der dpa)

(mfz)