ADAC: Warnung vor falschen "Gelben Engeln"

vorlesen Druckansicht 4 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der ADAC warnt vor falschen Pannenhelfern auf der Autobahn. Nach Informationen des Automobilclubs sind auf der A7 bereits mehrere Autofahrer Opfer des vermeintlichen „Gelben Engels“ geworden. Die Masche des Tricksers: Er eilt liegengebliebenen Autofahrern, die den ADAC um Hilfe gebeten haben, in einem Transporter mit einem gelben ADAC-Dachaufsetzer zur Hilfe und gibt vor, offiziell im Auftrag des ADAC unterwegs zu sein. Besonders dreist dabei: Die Betrüger verlangen bei der Ankunft nach dem Clubausweis und verstärkt damit den Eindruck, vom ADAC zu sein. Die bescheidene Leistung der Firma, die sich „ACN Verkehrssicherung“ nennt: Bis die gerufene Hilfe vom ADAC kommt, werden am Pannenort Verkehrsleitkegel, sprich Pylonen aufgestellt. Den ahnungslosen Autofahrern flattert dafür wenige Tage später eine Rechnung von über 200 Euro ins Haus.

Der ADAC rät, Auftragsbestätigungen solcher „Helfer“ nicht zu unterschreiben, deren Rechnungen wegen arglistiger Täuschung nicht zu bezahlen und stellt klar, mit der Firma ACN Verkehrssicherung nicht zusammenzuarbeiten oder diese bei Pannenfällen als Helfer zu beauftragen. Die Rechtsabteilung des Clubs leitet derzeit juristische Schritte gegen die unlautere Geschäftspraktik der Firma ein. Die rund 1000 offiziellen Straßendienst-Partnerbetriebe des ADAC erkennt man an der Aufschrift: Im Auftrag des ADAC. Neben diesem Schriftzug steht der Name des Straßendienstunternehmens. (dpa) (mfz)