Preview von Mac OS X Leopard neben Vista auf Standard-PCs

Laut einem Blog-Eintrag lassen sich nunmehr auch Vorversionen von Mac OS X 10.5 alias Leopard auf gewöhnlichen PCs installieren.

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Von
  • Dusan Zivadinovic

Eine Hackergruppe hat ein Verfahren veröffentlicht, mit dem sich Vorversionen von Apples Mac OS X 10.5 alias Leopard auf gewöhnlichen, also nicht von Apple konstruierten PCs installieren lassen. Obgleich die Mac-OS-X-Installation auf fremden Hardware-Plattformen gegen Apples Lizenzvereinbarung verstößt, findet man auch schon für die aktuelle Version 10.4 alias Tiger detaillierte Anleitungen, um Apples Unix-basiertes Betriebssystem auf handelsüblichen PCs einzurichten.

Das aufwändige und einiges Know-how voraussetzende Verfahren für die Leopard-Installation setzt einen AMD- oder Intel-Prozessor mit mindestens SSE2-Befehlssatz sowie ein installiertes Windows Vista voraus. Es ist laut Beschreibung hauptsächlich für die Build-Version 9A466 und mit Einschränkungen auch für 9A499 von Leopard geeignet. Obendrein wird zunächst ein für herkömmliche PCs gepatchtes Mac OS X 10.4 alias Tiger eingerichtet und erst darauf aufbauend Leopard installiert. Das ist erforderlich, weil das Installationsverfahren für Leopard auf einem bereits eingerichteten Darwin-Bootloader aufsetzt, der also Apples Standard-Bootloader ersetzt.

Insgesamt enthält das Protokoll 46 Schritte, die teils Patch-Software erfordern, für die die Autoren keine Quellen nennen. Auch sind einige Kernel-Extensions zu ersetzen. Man kann daher annehmen, dass beides, die rigide Lizenzvereinbarung und die aufwändige Installation, die Schar der Experimentierwilligen recht klein halten werden. (dz)