KVM übers Netz ohne Netzteil

Das SecureLinx Spider von Lantronix überträgt Tastatur-, Maus- sowie Videosignale über das Netzwerk und versorgt sich aus dem USB- oder PS/2-Port des so ferngesteuerten Rechners mit Strom.

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Von
  • Johannes Endres

Das SecureLinx Spider von Lantronix überträgt Tastatur-, Maus- sowie Videosignale über das Netzwerk und versorgt sich aus dem USB- oder PS/2-Port des so ferngesteuerten Rechners mit Strom. Da es zum Einsatz im Serverschrank gedacht ist, schleift das Gerät die KVM-Anschlüsse nicht durch, sodass sich die Ein- und Ausgabegeräte nicht zusätzlich lokal anschließen lassen.

Die beiden Ethernet-Ports des Spider sind über einen Switch-Chip verbunden, sodass für den KVM-Extender und den Rechner ein gemeinsamer Switch-Port ausreicht. Alternativ können mehrere Spider auch zu einem Management-Netzwerk hintereinandergeschaltet werden.

Für den Zugriff auf die Konsole genügt ein Java-fähiger Browser. Auf jeden KVM-Extender können darüber bis zu acht User gleichzeitig zugreifen.

Anders als die meisten IP-KVM-Externder für den Serverraum belegt der Spider keine Höheneinheiten im 19-Zoll-Rack. Er soll vielmehr mittels Montagehaken oder Klettband dort angebracht werden, wo noch Platz ist.

Herkömmliche Systeme können mehrere Server mit Spezialkabeln an einem zentralen IP-Extender mit mehreren KVM-Ports und einem Netzwerkanschluss zusammenführen. Beim Einsatz des Spider wird pro Server ein Gerät fällig. Lantronix sieht sich dennoch beim Preis konkurrenzfähig, da nur so viele Port zu bezahlen sind, wie gerade benötigt werden.

SecureLinx Spider
IP-KVM-Extender
Hersteller Lantronix
Systemanforderungen Browser
Schnittstellen 2 × Ethernet, VGA, RS-232, 2 × USB oder USB und 2 × PS/2
Weitere Informationen beim Hersteller
Preis k. A.

(je)