Novell hat Ärger mit der Börse

Die Börsennotierung des US-amerikanischen Software-Anbieters ist gefährdet: Das Unternehmen hat bis jetzt versäumt, die Quartalszahlen für den Zeitraum bis 31. Juli 2006 einzureichen.

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Software-Hersteller und Linux-Distributor Novell sieht sich mit einer drohenden Einstellung seiner Notierung an der NASDAQ konfrontiert. Das Unternehmen ist mit der Einreichung seines Quartalsberichts für den Zeitraum bis 31. Juli im Verzug, woraufhin die US-Börse ein formelles Ausschlussverfahren ("delisting") eingeleitet hat.

Novell begründet die Verspätung mit einer derzeit laufenden Prüfung der Praxis für Aktienvergabe des Unternehmens. Der Linux-Distributor hat Berufung eingelegt und eine Anhörung durch die Börsenaufsicht beantragt. In dieser Zeit ruht das Ausschlussverfahren. Die fehlenden Quartalsergebnisse will Novell nach Abschluss der Prüfung nachreichen. (akl)