WLAN-Basisstation mit vier Funkmodulen

Der Netzwerkausrüster Meru Networks vertreibt seinen WLAN-Controller RS 4000 nun auch in Europa. Das Gerät ist ein Multimodul-Access-Point, der je zwei Funkmodule für 802.11g und 802.11a besitzt.

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Von
  • Reiko Kaps

Der WLAN-Controller RS 4000 des Netzwerkausrüsters Meru Networks ist jetzt auch in Europa erhältlich. Das Gerät ist ein Multimodul-Access-Point, der bis zu vier Funkmodule unterstützt. Die angeschlossenen APs unterstützen die WLAN-Standards 802.11g im 2,4-GHz-Band und 802.11a im 5-GHz-Band. Einen Rundstrahler für die Nutzung in Gebäuden liefert Meru Networks mit. Laut Hersteller lässt sich das System auch auf den kommenden Funkstandard 802.11n aufrüsten. Zwei PoE-Ports (Power-over-Ethernet, 802.3af) versorgen das Gerät mit Strom, optional kann ein externes Netzteil angeschlossen werden. Der WLAN-Controller wählt für die angeschlossenen Access-Points (AP) selbstständig die optimalen Einstellungen, etwa den Funkkanal. Darüber hinaus regelt das Gerät den Netzwerkverkehr der APs per Load-Balancing und priorisiert Daten mittels QoS (Quality of Service).

Den Zugriff auf das WLAN regelt das Gerät per NAC (Network Access Control, 802.1x mit EAP-TLS/TTLS/PEAP), wobei sich Benutzer über einen RADIUS-Server authentifizieren. Funkdaten verschlüsselt das Gerät laut Datenblatt nur mit dem unsicheren WEP-Verfahren. Die Verwaltung des Geräts erfolgt über ein Kommandozeilen-Interface per Telnet oder SSH. Für die Fernüberwachung und -verwaltung stehen außerdem das Syslog-Protokoll respektive ein SNMP-Agent bereit.

RS 4000
WLAN-Controller
Hersteller Meru Networks
Schnittstellen 2Ă—Fast-Ethernet, zwei AnschlĂĽsse fĂĽr externe Antennen, vier interne Funkmodule (jeweils zwei fĂĽr 802.11g und 802.11a)
Weitere Informationen Datenblatt
Preis 1.600 US-Dollar

(rek)