Prozeduraler-Baukasten für Textur-Designer
Mit dem Texturbaukasten "Werkkzeug 3" können Designer ressourcensparend Texturen auf Basis der Prozeduralen-Synthese erstellen.
Die Entwickler von .theprodukkt stellten auf der Games Convention Developer Conference (GCDC) ihren Texturbaukasten Werkkzeug 3 vor. Mit dem Programm kann man prozedurale Texturen erzeugen, die kaum Speicherplatz beanspruchen. Die Abbildung erfolgt nicht Pixel für Pixel, sondern die Oberflächenstruktur wird rein mathematisch beschrieben. Dies hat den Vorteil, dass sich Muster nicht wiederholen. Die Berechnung geschieht in Echtzeit; dank der prozeduralen Synthese sind keinerlei Bildvorlagen nötig, was immens Speicherplatz spart. Dies soll vor allem auf Plattformen helfen, deren Datenträger nur einen sehr begrenzten Speicherplatz zur Verfügung haben.
Das Besondere an Werkkzeug 3 ist der modulare Aufbau, der es Designern ermöglicht, die richtigen Formeln für natürlich wirkende Oberflächen einfach zusammenzustellen. So können auch Nicht-Mathematiker täuschend echte Wasser-, Holz- und Metalloberflächen kreieren.
Wie viel Speicherplatz prozedurale Texturen sparen, bewies beispielsweise die Demogruppe Farbrausch mit ihrem an Doom 3 angelehnten Action-Spiel kkrieger, das mit 96 KByte auskommt. Farbrausch gewann mit dem Programm im vergangenen Jahr den Deutschen Entwicklerpreis im Bereich Innovation. (Dennis Schirrmacher) / (hag)