Marktforscher: Der weltweite Umsatz mit Handys schrumpft 2006

Zwar werden in diesem Jahr mehr Geräte verkauft als im vorigen Jahr, allerdings geht der durchschnittliche Preis pro Gerät zurück, vermuten die Analysten von iSuppli.

vorlesen Druckansicht 41 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Marktforscher von iSuppli haben zwei Nachrichten fĂĽr die Handyhersteller weltweit, eine gute und eine schlechte. Die gute: 2005 hat die Branche mit 115,1 Milliarden US-Dollar so viel Umsatz generiert wie in keinem Jahr zuvor. Die schlechte: 2006 wird der Umsatz vermutlich um 4,7 Prozent auf 109,7 Milliarden US-Dollar zurĂĽckgehen. Zudem glauben die Marktforscher, die Rekordmarke werde vor 2009 nicht wieder erreicht werden.

Die Entwicklung werde dadurch bestimmt, dass der Markt für mobile Telefone gesättigt sei und hauptsächlich durch Ersatzkäufe angetrieben werde und weniger durch neue Kunden. Vor diesem Hintergrund rechnet iSuppli mit weltweit 850 Millionen verkauften Geräten im laufenden Jahr gegenüber 810 Millionen in den vergangenen zwölf Monaten. Durch die steigende Nachfrage nach Low-End-Geräten in aufstrebenden Märkten und Preisdruck bei 3G-Geräten werde der durchschnittliche Preis für ein Gerät von 142 US-Dollar im vorigen Jahr auf 129 US-Dollar schrumpfen. (anw)