Unified Threat Management in sieben Größen
Die sieben Versionen der Linux-basierten Limes MF Managed Firewall von Underground 8 sind verschiedenen Nutzerzahlen in KMUs und Großunternehmen angepasst und kommen mit Auswertungstools und P2P-Detektor daher.
Der im vergangenen Jahr gestartete Anbieter von Unified-Threat-Management- (UTM)-Systemen Underground 8, der bei der Fertigung mit Lintec kooperiert, stellt unter dem Namen Limes MF (Managed Firewall) insgesamt sieben Gerätevarianten vor. Das Linzer Unternehmen will mit den unterschiedlichen Modellen die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis hin zu großen Organisationen abdecken.
Die mit Linux laufenden Limes-MF-Boxen bieten kombinierbare Filter für gängige Protokolle wie HTTP, HTTPS, FTP, SMTP, POP3, IMAP und VoIP, ferner unterstützen sie VLAN, OSPF (Open Shortest Path First) und BGP (Border Gateway Protocol). Der integrierte IPSec-VPN-Server arbeitet Site-to-Site und Site-to-Client. Für Letzteres stellt Underground 8 einen unter Windows, Linux und MacOS X laufendes Client-Programm bereit.
Benutzer identifiziert die Limes MF per LDAP oder RADIUS. Die über eine grafische Nutzeroberfläche (GUI) zugänglichen Statistik- und Auswertungsfunktionen erlauben es, das Surfverhalten der User zu reglementieren und P2P mittels "Deep Packet Inspection" zu unterbinden. Ferner beherrschen die UTM-Boxen Bandbreitenmanagement und QoS.
Die von Underground 8 stündlich versandten Sicherheits-Updates kosten zusätzlich zum Gerätepreis eine Jahresgebühr, ebenso das "CarePack", das heißt die Zusage des Anbieters, dem Nutzer binnen 24 Stunden ein vorkonfiguriertes, kostenloses Ersatzgerät zur Verfügung zu stellen.
| Limes MF | |
| Unified-Threat-Management-Systeme | |
| Hersteller | Underground 8 |
| Schnittstellen | versionsabhängig, 4×Fast Ethernet bis 12×Gigabit-Ethernet |
| Weitere Informationen | technische Spezifikation |
| Preis | 1770 Euro (MF_150) bis 26.200 Euro (MF_4000) |
(ssu)