Neuer Band-Virtualisierer für System z

IBMs Virtualization Engine TS7700 soll ab Freitag lieferbar sein.

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Von
  • Michael Riepe

Seine Virtual Tape Server (Modell 3494 B10 und B20) schickt IBM mit der neuen TS7700 Virtualization Engine aufs Altenteil – unter anderem, weil sie nicht der seit Juli gültigen EU-Richtlinie zur Vermeidung gefährlicher Substanzen entsprechen. Das modular aufgebaute System besitzt einen Cache-Controller mit einem RAID aus sechzehn 146 GByte großen Platten. Bei Bedarf lässt sich der Speicherplatz mit Erweiterungseinheiten bis auf 6 TByte vergrößern. Alle Rechenaufgaben erledigt ein Unix-Server aus der System-p-Familie mit zwei 1,9 GHz schnellen Dual-Core-CPUs (Power5+).

Zwei TS7700 lassen sich über Gigabit-Ethernet zu einem "Grid" verbinden. Daten lassen sich zwischen den Geräten synchron oder asynchron spiegeln. Als Backend-Library kann eine TS3500 (vormals 3584) mit bis zu 16 TS1120-Laufwerken zum Einsatz kommen, dem Host gaukelt die TS7700 bis zu 128 virtuelle 3490E-Laufwerke und 500.000 Medien vor. US-Listenpreise für das Gerät beginnen bei 493.080 US-Dollar (385.000 Euro). (mr)