Canon kündigt eigene Fotospeicher an
Der Kamerahersteller kündigt auf der Messe zwei Varianten von mobilen Festplatten mit 3,7-Zoll-Display und Kartenslots im Design seiner EOS-Serie an.
Canon kündigt auf der Photokina zwei Varianten von mobilen Bildspeichern mit eingebauter 1,8-Zoll-Festplatte von 30 oder 80 GByte Kapazität an. Die Canon Media Storages sind im Design an die EOS-Kameras des Herstellers angelehnt und bieten ähnliche Betrachtungsfunktionen wie diese. Sie nehmen Daten über eine USB-2.0-Schnittstelle oder über den eingebauten CF- und SD-Kartenslot auf. Bilder im Rohdatenformat der Canon-Spiegelreflex-Kameras aus der EOS-Serie können auf dem 3,7 Zoll großen Farbdisplay angezeigt werden, darüber hinaus auch Fotos in den Standard-Formaten JPEG oder TIFF. Zusätzlich bieten sie Abspielmöglichkeiten für Videos im MPEG- oder MotionJPEG-Format sowie für Musik im MP3- oder WAV-Format. Mit den Rohdaten von Kompaktkameras des Herstellers können die Media Storages indessen nichts anfangen.
Der mitgelieferte Akku vom Typ 511A reicht nach Herstellerangaben für das Abspeichern von bis zu 37 CF-Karten oder bis zu 32 SD-Karten mit jeweils 1 GByte auf der internen Festplatte, oder eine etwa zweieinhalbstündige Video-Wiedergabe. Anfang Oktober will Canon die Preise sowie den Zeitpunkt der Markteinführung bekannt geben. (tig)