Dank Iris-Trick: "Amethyst"-Projektor schafft Kontrastverhältnis von 35.000:1
Der VPL-VW60 von Sony setzt auf LCoS-Technik und kann Filme im 24p-Format wiedergeben.
Ein Kontrastverhältnis von 35.000:1 soll der Heimkino-Projektor VPL-VW60 "Amethyst" erreichen, den Sony auf der IFA vorstellt. Allerdings trickst der Hersteller: Der beeindruckende Kontrast gelingt nur per automatischer Helligkeitsanpassung der dynamischen Iris.
Doch der Beamer wird auch so die Herzen der Heimkino-Freaks höher schlagen lassen: Der Full-HD-Beamer kann Filme im 24p-Format wiedergeben, der Bravia-Engine-EX-Bildprozessor soll das Ganze geschmeidig auf die Leinwand bringen. Der "Amethyst" setzt auf LCoS-Technik (Liquid Crystal on Silicon), von Sony "SXRD" genannt. Ein Farbrad, wie bei der DLP-Technik, gibt es hier nicht – und daher auch nicht den berüchtigten Regenbogeneffekt. Das von LCD-Projektoren bekannte sichtbare Raster ("Fliegengitter") tritt bei LCoS-Geräten ebenfalls nicht auf.
Im Unterschied zum bereits länger erhältlichen LCoS-Projektor VPL-VW50 "Pearl" soll der VPL-VW60 neben besseren Kontrastwerten auch eine brauchbare digitale Konvergenzkorrektur bieten. Der "Amethyst" ist mit zwei HDMI-Buchsen ausgestattet und soll eine Lichtstärke von 900 Lumen erreichen. Das Lüftergeräusch bleibt mit 22 dB im erträglichen Rahmen. Im September soll der VPL-VW60 in die Läden kommen – für 5000 Euro. (jkj)